Zahnarztpraxis Dr. Sommerfeld und Dr. Dürrast Zahnarztpraxis

Dr. med. dent. Gudrun Sommerfeld
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Zahnarztpraxis

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Gesundheitsnachrichten

Lösungen für Verbesserungen bitte statt PR-Rituale!

Methodische Kritik an der Jahresstatistik des MDK

Die Berichts-Saison hat begonnen: Krankenkassen und Medizinische Dienste veröffentlichen regelmäßig Rankings und Reporte, die sich unter anderem mit der Behandlungsqualität in Arzt- und Zahnarztpraxen befassen. Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) kritisiert diese Flut von Auswertungen. „Unter dem Deckmantel von Wissenschaftlichkeit und Patientensicherheit sind sie zu einem politischen Kampfinstrument der Kostenträger geworden“, sagte Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV.

„Über die nachweislich ausgezeichnete Versorgungsqualität in Deutschland sagen diese vermeintlich belastbaren Zahlenkolonnen wenig bis nichts aus. Vielmehr handelt es sich häufig um schlagzeilenträchtige PR-Rituale, die Patienten unnötig verunsichern, statt praktikable Lösungen für echte Verbesserungen aufzuzeigen. Angenommene Behandlungsfehler und angebliche Dunkelziffern lassen kaum seriöse Aussagen über die tatsächliche Versorgungsqualität zu.“

Insbesondere übt die Vertragszahnärzteschaft seit Jahren methodische Kritik an der irreführenden Präsentation der Daten in Form reiner Fallzahlen. „Die Ergebnisse werden offensichtlich aus Effekthascherei bewusst nicht in ein transparentes Verhältnis zum Behandlungsaufkommen im jeweiligen Leistungsbereich gesetzt. Immerhin zählt die Zahnärzteschaft mit bundesweit etwa 42.000 Praxen zu einer der am häufigsten konsultierten Facharztgruppen. Unser Behandlungsaufkommen ist folgerichtig enorm. Den 94 Millionen Fällen von allgemeinen, konservierenden und chirurgischen Behandlungen sowie 115 Millionen Behandlungen in allen zahnärztlichen Leistungsbereichen im Jahr 2018 stehen meist wenige vermutete und noch weniger belegte Behandlungsfehler gegenüber“, sagte Eßer.

Dagegen leiste das System zahnärztlicher Qualitätsförderung täglich konkrete Beiträge für eine flächendeckend gute Versorgungsqualität. „Die aktive Mitwirkung von Zahnärzteschaft und Praxispersonal ist dabei sehr ausgeprägt - das ist entscheidend! Qualitätsförderung und eine konsequente Fehlervermeidungskultur können nur in den Praxen nach dem Grundsatz Jeder Fehler ist einer zu viel erfolgreich gelebt werden. Trotz höchster Standards lassen sich Fehler nie völlig ausschließen. Statt aber auf noch mehr Bürokratie und Bevormundung setzen wir als Berufsstand auf Beteiligung und Verantwortung, um die Patientensicherheit kontinuierlich weiter zu verbessern“, betonte Eßer.

  • Zu den wichtigsten Instrumenten zählt dabei das Netz von Beratungsstellen bei KZVen und Kammern in den Ländern. Patienten erhalten dort kostenlos und fachlich kompetent Auskunft zu Behandlungen, Therapiealternativen, Kosten, Zweitmeinungsverfahren und Risiken bei bestimmten Eingriffen (www.patientenberatung-der-zahnaerzte.de).
  • Das Online-Berichts- und Lernsystem „CIRS dent - Jeder Zahn zählt!“ für Praxen ist ein weiterer Beitrag zu einem Mehr an Patientensicherheit (www.cirsdent-jzz.de).
  • Auch das kürzlich im Terminservice- und Versorgungsgesetz bestätigte, einvernehmliche Gutachterverfahren dient direkt den Patienten. Als bewährte Form der Überprüfung und Sicherung der Behandlungsqualität ist es bei Patienten, Zahnärzten und Kassen seit vielen Jahren anerkannt (www.kzbv.de).
  • Die Vertragszahnärzteschaft beteiligt sich zudem an der Entwicklung wissenschaftlicher Leitlinien und gewährleistet so eine Versorgung, die sich am aktuellen Stand zahnmedizinischer Forschung ausrichtet.
  • Zahnärztinnen und Zahnärzte bilden sich über den gesetzlich vorgegebenen Rahmen hinaus fort, erweitern fortlaufend ihre Behandlungskonzepte und sichern ihren Patienten so die Teilhabe am zahnmedizinischen Fortschritt.
  • Gesetze und Richtlinien beinhalten eine Vielzahl verpflichtender Maßnahmen der Qualitätssicherung.
  • Alle Umfragen und Erhebungen weisen für den Berufsstand regelmäßig Spitzenwerte aus: Vier von fünf Patienten würden ihren Zahnarzt weiterempfehlen. Die Gesamtzufriedenheit ist damit höher als bei Haus- und Fachärzten.

Die KZBV-Grafik „Das System der vertragszahnärztlichen Qualitätsförderung“ stellt die Vielzahl der Instrumente  zur Steigerung der Behandlungsqualität leicht verständlich dar.

Neue Zähne: hochfest – und sofort einsetzbar

Bis zur Entwicklung der Fraunhofer-ISC-Lösung galten Glaskeramiken als ausgereizt.

Deutlich verbesserte Glaskeramiken

Die Ansprüche an einen Zahnersatz sind hoch: Er soll natürlich aussehen, versehentliche Bisse auf einen Kirschkern aushalten – und möglichst sollte der Patient im Zahnarztstuhl warten können, während der Zahnersatz individuell gefräst und eingesetzt wird. Dr. Bernhard Durschang und Dr. Jörn Probst vom Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC haben einen solchen Zahnersatz entwickelt und erhalten dafür den Fraunhofer-Preis »Technik für den Menschen«.

Der Zahn ist stark geschädigt und muss repariert werden. Zahnärzte greifen dabei auf unterschiedliche Materialien zurück, unter anderem auf Glaskeramiken. Denn diese wirken am natürlichsten, zudem kann der Arzt einen Glaskeramik-Zahnersatz direkt in der Praxis fertigstellen. Dafür erfasst er zunächst die Zahnsituation im Mundraum des Patienten über eine Stiftkamera, eine Software errechnet die individuellen CAD-Daten, ein Fräsgerät schneidet die Krone via CAM automatisch und passgenau zurecht. Anschließend wird der Rohling bei mindestens 800 Grad Celsius gehärtet – ein zeitaufwändiger Arbeitsschritt. Zudem verändert sich durch das Aufheizen die Farbe der Krone. Es kann also sein, dass die Brücke farblich nicht perfekt zu den restlichen Zähnen passt: Dann muss sie noch durch eine Verblendung angepasst werden.


Glaskeramiken galten als ausgereizt

Zahnärzte wie Patienten wünschen sich jedoch ein Produkt, das so schnell individuell anzupassen ist, dass der Patient im Zahnarztstuhl darauf warten kann – man spricht dabei auch von einer Chairside-Behandlung. Darüber hinaus soll der Zahnersatz eine möglichst hohe Festigkeit haben, um den Belastungen auch wirklich dauerhaft standhalten zu können. Bei bisherigen Glaskeramiken waren solche Verbesserungen nicht mehr möglich: Sie galten als ausgereizt.

Doch genau einen solchen Zahnersatz haben Dr. Bernhard Durschang und Dr. Jörn Probst vom Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg nun entwickelt, gemeinsam mit den Unternehmen VITA Zahnfabrik H. Rauter GmbH & Co. KG und Degu-Dent GmbH. Dafür wurden die beiden Fraunhofer-Forscher mit dem Fraunhofer-Preis »Technik für den Menschen« ausgezeichnet. »Unsere Glaskeramik ist mit mehr als 500 MPa deutlich fester und robuster als herkömmliche Glaskeramiken, die nur auf rund 350 MPa kommen«, sagt Probst, der seit 2002 für das Anwendungsgebiet Gesundheit am Fraunhofer ISC verantwortlich ist. »Zudem kann das Nachhärten im Ofen entfallen. Und: Die Glaskeramik weist in allen verschiedenen Farbnuancen mit ihrer zahnschmelzartigen Transluzenz eine hervorragende Optik auf. Der Zahnersatz kann optimal entsprechend der Zahnfarbe des Patienten ausgewählt werden und wirkt vollkommen natürlich.«


Querdenken führte zum Ziel

Aber wie haben die Forscher es geschafft, einem eigentlich ausgereizten Material so viele Verbesserungen zu entlocken? Glaskeramiken bestehen aus einer amorphen Glasphase und einem kristallinen Anteil. Bisher versuchten Forscher, den Anteil der kristallinen Phase möglichst weit nach oben zu treiben – schließlich sorgte diese für die Festigkeit. Die beiden Wissenschaftler des Fraunhofer ISC brachen jedoch mit dieser Lehrbuchmeinung. »Wir haben stattdessen an den Eigenschaften der Glasphase gedreht – und Erstaunliches erreicht«, erläutert Durschang, der seit 1996 am Fraunhofer ISC Gläser und Glaskeramiken entwickelt. »Mischt man dem amorphen Anteil verschiedene Metalloxide zu, steigt dessen Festigkeit. Somit wandelt sich der amorphe Anteil vom unliebsamen Restglas, das man loswerden will, zu einem nützlichen Anteil, der die Gesamtfestigkeit sogar noch steigert.«

Das Projekt reichte weit über die eigentliche Materialentwicklung hinaus. Die beiden Partnerfirmen erhielten alles aus einer Hand: von der ersten Lösungsidee bis zur CE-zertifizierten Produktionsanlage. Mittlerweile ist die neuartige Glaskeramik bereits bei vielen Zahnärzten im Einsatz. Der Jahresumsatz dieser Glaskeramiken bei den beiden Partnerfirmen liegt bereits im zweistelligen Millionenbereich – es werden für die kommenden Jahre jährliche Wachstumsraten von rund 20 Prozent erwartet.

Im Dosierungsdschungel – wie viel Fluorid aus welcher Quelle?

Im Dosierungsdschungel – wie viel Fluorid aus welcher Quelle?

Kürzlich wurde die Verdopplung des Fluoridgehalts in Kinderzahnpasten beschlossen. Darüber hinaus gibt es diverse andere Fluoridquellen wie fluoridiertes Speisesalz, Fluoridlacke und -tabletten. Doch die genaue Anwendung bleibt vor allem bei Kindern zu undurchsichtig, was aktuell auch Öko-Test bei Kinderzahnpasten bemängelt. Die Informationsstelle für Kariesprophylaxe (IfK) hilft Verbrauchern, sich im Dosierungsdschungel zurechtzufinden.

Bereits Ende 2018 haben sich die zahnärztlichen Fachgesellschaften auf neue Fluoridempfehlungen für Kleinkinder geeinigt. Die Hersteller von Kinderzahnpasten wurden aufgerufen, den Fluoridgehalt von 500 ppm auf 1.000 ppm (parts per million, sprich 0,1 Prozent) zu verdoppeln. Die Dosierung soll durch verkleinerte Tubenöffnungen und eine dickflüssigere Viskosität vereinfacht werden. Erste Produkte sind seit April im Handel verfügbar. Doch bedeutet der erhöhte Fluoridgehalt, dass Kinder auf andere Fluoridquellen verzichten sollten?

Welche Fluoridquellen gibt es?

Neben Zahnpasta stellt die Verwendung von fluoridiertem Speisesalz eine günstige und effektive Möglichkeit zur Kariesprophylaxe dar. Fluorid ist darüber hinaus in Nahrungsmitteln wie Wasser, Tee oder Fisch und in Zahnpflegeprodukten wie Mundspüllösungen, Fluoridgelees sowie -lacken enthalten. Kinderärzte verschreiben zudem standardmäßig Fluoridtabletten – meist kombiniert mit Vitamin D. Zu viel Fluorid kann über einen längeren Zeitraum bei Kindern bis sechs Jahren eine Dentalfluorose auslösen, die sich in weißlichen Flecken auf den bleibenden Zähnen äußert. Doch vielen Verbrauchern ist unklar, wie viel Fluorid wirklich zu viel ist, und wie die verschiedenen Produkte angewendet werden müssen.

Welche Fluoridquellen darf ich miteinander kombinieren?

1.    Zahnpasta und Speisesalz

„Durchschnittlich deckt die Fluoridaufnahme über die Nahrung nur etwa 15 Prozent des für den Zahnschutz notwendigen Bedarfs ab. Um Karies vorzubeugen, ist es aber wichtig, ausreichend Fluoride zuzuführen. Denn diese stärken die Zähne in ihrer Widerstandsfähigkeit“, erklärt Professor Dr. Stefan Zimmer, Sprecher der Informationsstelle für Kariesprophylaxe (IfK) und Lehrstuhlinhaber für Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin an der Universität Witten/Herdecke. „Mit dem Einstieg in die Familienkost, also etwa ab dem ersten Geburtstag, sollten Kinder daher ebenso von fluoridiertem Speisesalz profitieren wie die Eltern. Das gilt auch, wenn bereits eine fluoridierte Zahnpasta verwendet wird.“ Eine Überdosierung ist nicht möglich: Werden die Zähne zweimal täglich mit einer erbsengroßen Menge Zahnpasta (1.000 ppm) geputzt, kommen Kinder je nach Salzkonsum auf eine Tagesmenge von maximal 0,6 mg Fluorid, wenn vollständiges Verschlucken der Zahnpasta angenommen wird. Zum Vergleich: Bei einem sechsjährigen Kind liegt die empfohlene tägliche Aufnahmemenge zwischen etwa 1,0 und 1,5 mg Fluorid. Eine akute Fluoridintoxikation – erst ab 5 mg/kg Körpergewicht – ist vor allem durch Salz unrealistisch: „Die niedrigste akut toxische Fluoriddosis würde für ein Kleinkind mit 15 Kilogramm Körpergewicht theoretisch erst mit 240 Gramm fluoridiertem Speisesalz erreicht, die akut toxische Dosis für normales Speisesalz (NaCl) liegt aber schon bei Erwachsenen bei circa 200 Gramm“, erläutert Zimmer.

2.    Fluoridlack

Zahnpasta und Speisesalz bilden also die Basis für eine gute Kariesprophylaxe. „Zusätzlich kann der Zahnarzt den Zahnschmelz mit Fluoridlack härten. Das ist unbedenklich und hochwirksam“, so Zimmer. Deshalb hat der Gemeinsame Bundesauschuss (G-BA) Ende Januar beschlossen, Fluoridlack bereits für Kinder zwischen dem 6. und 33. Lebensmonat viermal jährlich zu erstatten. Für die Anwendung zu Hause sind Fluoridgelees sowie fluoridierte Mundspüllösungen erhältlich. Diese dürfen aber erst ab dem sechsten Lebensjahr in Absprache mit dem Zahnarzt zum Einsatz kommen.

3.    Fluoridtabletten

Viele Kinder erhalten ab dem 6. Lebensmonat Fluoridtabletten vom Kinderarzt. Ob fluoridierte Zahnpasta eine sinnvolle Ergänzung ist, hängt von der Dosierung der Tabletten ab und kann beim Arzt erfragt werden. Generell können sich Eltern an der Maximaldosis für Kinder unter sechs Jahren orientieren, die bei einer Fluorid-Gesamtaufnahme von 0,05 bis 0,07 mg F/kg Körpergewicht pro Tag liegt. „Spätestens ab dem Zeitpunkt, an dem das Kind mit der Familienverpflegung fluoridiertes Speisesalz erhält, sollten keine Fluoridtabletten mehr gegeben werden“, warnt Zimmer.

Was, wenn ich meinem Kind keine fluoridierte Zahnpasta geben möchte?

Öko-Test hat in der März-Ausgabe fluoridierte und fluoridfreie Kinderzahnpasten geprüft. Dabei bemängelte die Redaktion allgemein die Deklaration und die Dosierungsempfehlung nach Altersstufen auf den Tuben. Bei fluoridierten Produkten forderten die Tester einen Hinweis, zusätzliches Fluorid nur auf ärztlichen Rat zu verabreichen. Auf fluoridfreien Zahnpasten müsse hingegen der Hinweis zu finden sein, dass Fluorid in diesem Fall anderweitig zugeführt werden muss. Fluoridtabletten können dann den Bedarf ausgleichen. „Eltern sollten bei der Anwendung aber darauf achten, dass die Tabletten wirklich gelutscht werden. Nur so entfalten sie ihre kariespräventive Wirkung“, rät Zimmer.

Neue zahnärztliche Fluoridempfehlungen für die häusliche Prophylaxe im Überblick

  • Ab Durchbruch des ersten Zahnes: Eltern putzen die Milchzähne zweimal täglich mit einer reiskorngroßen Menge ‚neuer‘ Kinderzahnpasta mit einem Fluoridgehalt von 1.000 ppm oder einer erbsengroßen Menge mit 500 ppm.
  • Vom zweiten bis sechsten Geburtstag: Ab jetzt wird eine erbsengroße Menge Zahnpasta mit 1.000 ppm Fluorid verwendet – zweimal täglich.
  • Mit Beginn der Teilnahme des Kindes an der Familienverpflegung: Ab ca. einem Jahr empfehlen die Experten zusätzlich fluoridiertes Speisesalz.
  • Wenn das Kind sechs Jahre alt ist: Nun können Junior- oder Erwachsenenzahncremes, die sich nur durch ihren Geschmack unterscheiden, mit einem Fluoridgehalt von bis zu 1.450 ppm zum Einsatz kommen.

Ausblick: IfK Markt-Check

Die Informationsstelle für Kariesprophylaxe hat sich auf der Internationalen Dentalschau (IDS) in Köln Mitte März schlau gemacht und Hersteller von Kinderzahnpasten nach dem Stand der Umsetzung befragt. Der erste Hersteller hat im April eine neue Formulierung mit 1.000 ppm und verkleinerter Tubenöffnung auf den Markt gebracht. Drei weitere Unternehmen ziehen im Mai beziehungsweise im Sommer nach. Abzuwarten bleibt allerdings, ob eine für den Verbraucher nachzuvollziehende Dosierungsempfehlung und Deklaration auf den Tuben zu finden sein wird.

Noch Fragen offen?

Verbraucher, die sich bei der Anwendung von fluoridierten Produkten unsicher sind, können sich telefonisch unter 069/2470-6822 oder via E-Mail daz@kariesvorbeugung.de an die Informationsstelle für Kariesprophylaxe wenden. Ab Mitte Mai sind Informationsmaterialien mit den neuen Empfehlungen verfügbar.